
Sind Sie auf der Suche nach einem Ökogas-Anbieter? Mit einem Wechsel zu den Bürgerwerken leisten Sie aktiv einen Beitrag zur Energiewende und können sich freuen, aus einer Hand mit Energie versorgt zu werden.
Wie das funktioniert? Mit unserem Ökogas fördern Sie beim Heizen und Kochen mit jeder verbrauchten Kilowattstunde den Ausbau Erneuerbarer Energien in Bürgerhand. Dank Ihres Energiebezugs von den Bürgerwerken können unsere Mitgliedsgenossenschaften weitere Solar- und Windkraft-Anlagen bauen. Das stärkt die regionale Wertschöpfung und schafft mehr Akzeptanz für die Energiewende.
Momentan stammt der größte Teil des in Deutschland zum Kochen und Heizen verwendeten Gases aus fossilen Quellen. Unter zwei Prozent des Gases im Netz ist Biogas. Die Energiewende muss also auch im Wärmemarkt endlich ankommen. Mit unseren BürgerÖkogas-Tarifen wollen wir Schritt für Schritt dazu beitragen.
Was ist Ökogas?
„Ökogas” ist ein Sammelbegriff für sehr verschiedene Produkte, der nicht einheitlich festgelegt ist. Das bedeutet für Verbraucher:innen, dass genaues Hinsehen sich lohnt.
Wer Gas beziehen möchte, das mit fossilen Quellen nichts am Hut hat, sucht nach „Biogas”. Der Fachausdruck dafür lautet „Biomethan“. Biogas wird aus Rest- und Abfallstoffen, pflanzlichen Quellen oder Gülle gewonnen. Das in Biogas-Anlagen durch Vergärung erzeugte Gasgemisch wird im Anschluss zu Biomethan aufbereitet. Dieses Biomethan kann dann ins Gasnetz eingespeist werden.
Manchmal findet man auf der Suche nach Ökogas auch die Bezeichnung „Klimagas”. Das ist meist normales Erdgas ohne Biogas-Anteil, das durch CO2-Kompensation aufgewertet wird. Auch Kompensationen können ihre Berechtigung haben. Eine direkte Wirkung für die Energiewende ergibt sich dadurch aber nicht.
Mit unserem BürgerÖkogas 100 % beziehen Sie reines Biogas. Unsere weiteren Tarife sind ein Mix aus Biogas und Erdgas.
Warum liefern die Bürgerwerke Ökogas?
Unser Ziel ist klar: Wir wollen eine von Bürger:innen getragene Energieversorgung aus 100 % Erneuerbaren Energien. Das schaffen wir nur, wenn wir so viele Menschen wie möglich an der Energiewende beteiligen. In Deutschland heizt beinahe die Hälfte aller Haushalte noch mit Gas.
Viele dieser Menschen können nicht kurzfristig auf eine alternative Wärmeversorgung umsteigen. Mit unserem BürgerÖkogas-Angebot möchten wir allen Menschen die Möglichkeit geben, mit ihrem Gasbezug einen direkten Beitrag zur Energiewende zu leisten. Denn wir alle wissen: Am Ende zählt jeder einzelne Schritt in Richtung Zukunft.

Biogas entsteht beispielsweise in der Anlage Vinkel Bioenergi.
- Bis zu 100 %
Biogas-Anteil - Sie entscheiden: 100 %, 10 % oder 5 % Biogas in Ihrem Tarif
- Bürgerenergie
fördern - mit 0,3 Cent pro Kilowattstunde Genossenschaften unterstützen
- Energiewende voranbringen
- bei fairen Preisen und Konditionen mit möglichst viel Energiewende-Wirkung
Wählen Sie Ihren Tarif: 5, 10 oder 100 % Biogas
Bei den Bürgerwerken können Sie zwischen drei Tarifen wählen. Die Tarife unterscheiden sich im Biogas-Anteil. Ihr Förderbeitrag für unsere Energiegenossenschaften bleibt mit 0,3 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde immer gleich.
Da eine 100 %-Versorgung mit Biogas bisher deutlich mehr kostet als mit Erdgas, bieten wir Ihnen zwei weitere Tarife mit wahlweise 5 oder 10 % Biogas-Anteil an. Bei diesen Tarifen beschaffen wir die zusätzlichen Mengen aus Erdgas über einen Stadtwerke-Verbund. Mit unserem Angebot wollen wir sicherstellen, dass Ihr Engagement für die Energiewende nicht am Preis für Biogas scheitert.
So einfach ist der Wechsel zu BürgerÖkogas
1. Tarif berechnen: Geben Sie Ihre Postleitzahl und Ihren jährlichen Verbrauch ein. Den können Sie auch anhand der Wohnfläche schätzen.
2. Angebot annehmen: Ihnen gefällt, was Sie sehen? Dann übermitteln Sie uns einfach Ihre Daten. Wir führen Sie Schritt für Schritt durch das Formular.
3. Schon fertig! Ob Sie neu einziehen oder den Anbieter wechseln: Unser kostenloser Wechselservice übernimmt alles Weitere für Sie.
Häufig gestellte Fragen zum Ökogas
Biogas wird als Brennstoff für Heizzwecke, zur Stromerzeugung oder als Kraftstoff für Fahrzeuge verwendet. Der Vorteil von Biogas: Es ist eine erneuerbare Energiequelle, die durch den Prozess der Vergärung organischer Materialien entsteht. Es wird hauptsächlich aus biologisch abbaubaren Abfällen wie tierischen Exkrementen, pflanzlichen Abfällen, Gülle, Bioabfällen aus Haushalten, Lebensmittelabfällen und landwirtschaftlichen Rückständen gewonnen.
Biogas und Erdgas werden beide als Brennstoffe verwendet. Sie unterscheiden sich jedoch in ihrer Herkunft und Zusammensetzung. Erdgas ist ein fossiler Brennstoff, der über Millionen von Jahren aus organischen Materialien wie pflanzlichen und tierischen Überresten entstanden ist. Unter hohem Druck und hohen Temperaturen wurden sie in der Erdkruste zersetzt. Biogas hingegen ist eine erneuerbare Energiequelle. Die organischen Materialien, aus denen es gewonnen wird, wachsen nach oder fallen ohnehin als Abfall an. Biogas trägt zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei und hilft, organische Abfälle zu verwerten.
Wenn Sie Ökogas beziehen, tragen Sie aktiv zur Energiewende bei. Die Zahlen sprechen für sich: Bei einer Wohnfläche von 50 Quadratmetern und damit einem Gasverbrauch von durchschnittlich 7.500 Kilowattstunden pro Jahr, sparen Sie mit unserem 10 %-BürgerÖkogas-Tarif 152 Kilogramm CO2 jährlich ein. Das entspricht einer Autofahrt von gut 900 Kilometern. Im 100 %-Tarif erreichen Sie stolze 1.515 Kilogramm CO2-Einsparung jährlich. Das entspricht einer Autofahrt von über 9.000 Kilometern.
Gas ist ein fossiler Energieträger. Viele Menschen in Deutschland sind dennoch aktuell auf Gas zum Heizen oder Kochen angewiesen. Daher stellen sich unsere Kund:innen die Frage, welche Preisentwicklungen für Gas zu erwarten sind.
Zwar können wir nicht in die Zukunft sehen, es lässt sich aber ein sehr klarer Trend bei der Entwicklung der Gaspreise erkennen. Dieser hat vor allem mit dem CO2-Preis zu tun: Der Ausstoß von CO2 wird durch gesetzliche Regelungen besteuert – der sogenannte CO2-Preis verteuert alle Gaslieferungen. 2024 lag die CO2-Abgabe bei 0,816 Cent pro Kilowattstunde, 2025 ist sie auf 0,998 Cent und 2026 auf 1,179 Cent pro Kilowattstunde gestiegen.
2027 wird die CO2-Abgabe voraussichtlich ähnlich hoch sein wie 2026. Ab 2028 wird der Preis im Rahmen des EU‑Emissionshandel ETS2 an der Börse verhandelt und sich dann nach Angebot und Nachfrage richten. Zusätzlich steigen inflationsbedingt viele der verbrauchsunabhängigen Kosten. Auch das wirkt sich ungünstig auf den Gaspreis aus. Gas wird also aller Voraussicht nach in Zukunft teurer.
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