Energy Sharing aus Mainz
Wir haben die Anlage – Sie bekommen den Strom
Gemeinsam mit den Bürgerwerken bieten wir ab Herbst 2026 Energy Sharing an. Merken Sie sich ab jetzt unverbindlich vor, wenn Sie als Erstes von Energy Sharing in Bürgerhand profitieren und Strom aus unserer Anlage beziehen wollen.
- Erneuerbarer Strom aus Mainz
- Profitieren Sie von den Erneuerbaren – auch ohne eigene PV-Anlage
- Kein Smart Meter? Kein Problem!

So funktioniert Energy Sharing in Mainz
Seit 1. Juni 2026 ist das Teilen von Strom auch über das öffentliche Netz erlaubt. Aber die Prozesse bei den Verteilnetzbetreibern für die Umsetzung sind noch nicht so weit und in vielen Haushalten fehlt der Smart Meter. Deswegen haben die Bürgerwerke eine eigene Lösung umgesetzt, die Energy Sharing schon jetzt ermöglicht. Das wollen wir nutzen – und Sie können mitmachen!
Unsere Photovoltaik-Anlage auf den Dächern des Mainzer Verkehrsunternehmens vlexx produziert knapp 300.000 kWh Ökostrom. Diese Energie wollen wir teilen. Das funktioniert so:
Wir bilden mit Ihnen eine Energy-Sharing-Community hier in Mainz und Umgebung. Wenn Sie mitmachen, versorgen wir Sie mit dem Gemeinschaftsstrom aus unserer Anlage.
Und wenn die Anlage gerade nicht genug Strom für alle erzeugt? Dann sorgen die Bürgerwerke für den Reststrom, damit eine nahtlose Versorgung mit 100 % Ökostrom jederzeit gewährleistet ist. Ganz bequem mit nur einem Vertrag.

Ihr Nutzen: das sind die Vorteile von Energy Sharing
Wer bei unserem Energy Sharing mitmacht, profitiert von den langfristig stabilen Preisen Erneuerbarer Energien – und das, ohne eine eigene Anlage aufs Dach bauen zu müssen. Das hat UrStrom nämlich schon erledigt.
Gemeinsam sorgen wir dafür, dass unsere Anlage möglichst effizient ausgelastet wird und viel Gemeinschaftsstrom durch unsere Energy-Sharing-Community fließt. Das macht uns gemeinsam unabhängiger von schwankenden Marktpreisen und wir sorgen dafür, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt.
Klingt gut? Dann tragen Sie sich in den Energy-Sharing-Verteiler ein, um mehr Informationen zu erhalten und vom Energy-Sharing-Bonus zu profitieren.

Beispielrechnung Energy-Sharing-Bonus

Familie Klug bezieht im Jahr 3.000 kWh Strom, davon ein Drittel Gemeinschaftsstrom. Die Familie zahlt monatlich 97,40 € Abschlag (inkl. Grundpreis).
- Kosten für Reststrom = 33 Ct/kWh
- Kosten für Gemeinschaftsstrom = 28 Ct/kWh
Der Energy-Sharing-Bonus pro Monat summiert sich auf. Wenn die Familie etwa ein Drittel ihres Strombedarfs mit Gemeinschaftsstrom aus der Energy-Sharing-Anlage deckt, dann überweisen die Bürgerwerke der Familie nach einem Jahr 50 € zurück auf ihr Konto.
So unterstützt Familie Klug ihre regionale Energiegenossenschaft und profitiert gleichzeitig von günstigem Solarstrom – ohne eine eigene Anlage auf ihr Dach bauen zu müssen.
Hinweis: Die hier angegebenen Werte sind Schätzwerte und unterscheiden sich je nach Postleitzahlgebiet, Verbrauch und Energiegemeinschaft.
In unserem Erklärvideo zeigen wir am Beispiel von Familie Klug, wie Energy Sharing bei den Bürgerwerken funktioniert: Ein Teil ihres Stromverbrauchs wird durch Gemeinschaftsstrom aus einer Solaranlage in der Region gedeckt. Für den übrigen Verbrauch beziehen sie wie gewohnt Reststrom von den Bürgerwerken.
Wie kann ich mitmachen?
Alle, die sich unverbindlich als Interessierte vormerken lassen, erhalten über den Verteiler der Bürgerwerke die wichtigsten Infos – und das als Erste!
Im Herbst starten wir mit der ersten Energiegemeinschaft für Energy-Sharing-Kund:innen der UrStrom eG in Mainz.
Melden Sie sich jetzt für den Verteiler an, um alle weiteren Informationen zum ersten Energy-Sharing-Angebot und Zugang zur Pilotgruppe zu erhalten.
Wir informieren Sie
- über die genauen Konditionen unseres Energy-Sharing-Angebots,
- sobald die Pilotgruppe startet
- und wie es mit Energy Sharing in unserer Region weitergeht.
- Bürger:innen ohne PV-Anlage
- profitieren durch Gemeinschaftsstrom von günstigen Erneuerbaren Energien.
- Die UrStrom Bürgerenergie eG
- entwickelt mit den Bürgerwerken gemeinsam Energy Sharing in Bürgerhand.
- Wir alle
gemeinsam - demokratisieren mit Energy Sharing die Energiewende von unten.
Aus dieser Anlage kommt Ihr Strom
Auf den Dächern des Mainzer Verkehrsunternehmens vlexx zeigt sich Bürgerenergie in ihrer besten Form. Hier plante, errichtete und betreibt die UrStrom eG eine Solaranlage mit über 700 Modulen, die Klimaschutz und regionale Wertschöpfung vereint. Dank ihr fließt Sonnenstrom direkt ins Firmennetz – und deckt etwa ein Viertel des gesamten Strombedarfs des Unternehmens.
Mit einer Leistung von 298,35 kWp erzeugt sie jährlich rund 290.000 Kilowattstunden sauberen Strom. Das ist mehr als das angeschlossene Verkehrsunternehmen verbrauchen kann. Deshalb können Interessierte jetzt beim Energy Sharing mit dieser Mainzer Anlage dabei sein.
Fragen und Antworten
Durch die Eintragung in den Energy-Sharing-Verteiler können Sie sich unverbindlich als Interessierte vormerken lassen. Sie erhalten dann alle weiteren Informationen zu dem Energy-Sharing-Angebot der Bürgerwerke. Sobald die Energiegemeinschaften starten und Sie als Pilotkund:in mitmachen können, senden wir Ihnen die genauen Konditionen zu und Sie können Ihren persönlichen Tarif berechnen. Wenn Ihnen gefällt, was Sie sehen, können Sie den Vertrag abschließen.
Nach Vertragsabschluss erhalten Sie von uns per E-Mail eine Bestätigung. Wenn der Termin feststeht, ab dem wir Sie beliefern können, schicken wir Ihnen eine weitere E-Mail mit Ihren persönlichen Zugangsdaten zur Plattform und Sie haben die Möglichkeit, mit uns das Angebot zu testen und zu verbessern.
Übrigens können Sie auch als Bestandskund:in der Bürgerwerke zu BürgerÖkostrom share wechseln. Da wir uns in der Pilotphase befinden, müssen Sie dazu Ihre Daten noch einmal vollständig angeben. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Über Energy Sharing können alle Anschlüsse mit einem jährlichen Verbrauch von weniger als 10.000 Kilowattstunden Strom beziehen: BürgerÖkostrom share. Sie müssen dafür kein Mitglied einer Genossenschaft sein. Aber natürlich freuen wir uns, wenn neue Mitglieder unsere Gemeinschaft stärken.
Um beim Energy Sharing der Bürgerwerke mitzumachen und BürgerÖkostrom share zu beziehen ist außerdem kein intelligentes Messsystem (iMS), auch Smart Meter genannt, erforderlich. Denn wir möchten nicht auf den in Deutschland deutlich verzögerten Rollout von Smart Metern warten: BürgerÖkostrom share können auch Haushalte beziehen, die noch einen regulären SLP-Zähler haben. Auch zusätzliche Hardware-Lösungen wie einen optischen Lesekopf brauchen Sie nicht.
Das Vorhandensein eines Smart Meters bietet jedoch auch bei unserem Energy Sharing Vorteile, da nur mit einem Smart Meter der eigene Verbrauch gezielt in Zeiten gelegt werden kann, zu denen der günstigere Gemeinschaftstarif gilt.
Für Heizstrom-Zähler sind keine Energy-Sharing-Tarife verfügbar.
Die Ersparnis durch Energy Sharing ist zum einen abhängig von der Menge Gemeinschaftsstrom, die die Anlage Ihrer Energiegemeinschaft produziert, und zum anderen abhängig von Ihrem Verbrauch.
Damit Sie besser planen können und nicht jeden Monat ein anderer Abschlag abgebucht wird, arbeiten wir mit festen monatlichen Zahlungen: Der monatliche Abschlag, den Sie als Verbraucher:in von BürgerÖkostrom share zahlen, richtet sich nach Ihrem Jahresverbrauch und dem Preis pro verbrauchter Kilowattstunde Reststrom.
Jeden Monat entsteht je nach Anteil des günstigeren Gemeinschaftsstroms aus der Energy-Sharing-Anlage für Sie eine Ersparnis. Der Preis für den Gemeinschaftsstrom ergibt sich aus dem Erzeugerpreis – das ist der Energiepreis der Anlage, den die Energiegenossenschaft als Betreiberin der Anlage selbstständig in Absprache mit den Bürgerwerken festgelegt hat, – der Förderung der Genossenschaften, den Servicekosten sowie den regulären Umlagen, Steuern und Entgelten.
Bei Zeitgleichheit – also in der Zeit, wenn die Erzeugungsanlagen innerhalb der Energiegemeinschaft Strom produzieren – zahlen Verbraucher:innen den Gemeinschaftstarif. Bei Verbraucher:innen mit Smart Meter ist transparent ersichtlich, wie viel Strom Sie in einer bestimmten Viertelstunde verbrauchen. Wenn Sie Ihren Verbrauch in Zeiten verlagern, in denen die Erzeugungsanlage Ihrer Energiegemeinschaft ausreichend Strom erzeugt, wird Ihnen für diese konkrete Verbrauchsmenge der günstigere Gemeinschaftsstrom berechnet.
Wenn Sie ohne Smart Meter beim Energy Sharing mitmachen, ist nicht ersichtlich, welche Menge Strom Sie in einer bestimmten Viertelstunde verbrauchen. Um Ihren gesamten Stromverbrauch – der bei einem regulären Zähler in der Regel einmal jährlich durch Ihren Netzbetreiber festgestellt wird – den einzelnen Viertelstunden zuzuweisen, nutzen wir ein Standardlastprofil. Dieses Profil wird mithilfe des erwarteten Jahresverbrauchs angelegt.
Einmal im Jahr überweisen die Bürgerwerke Ihnen die gesparten Stromkosten zurück auf Ihr Konto.
Wir sind eine von über 150 Bürger-Energiegenossenschaften im Bürgerwerke-Netzwerk. Beim Energy Sharing stellen wir mit unseren Erneuerbare-Energien-Anlagen den Gemeinschaftsstrom zur Verfügung. Die Bürgerwerke kümmern sich um den zusätzlich benötigten Reststrom, die energiewirtschaftlichen Prozesse im Hintergrund, um den Kundenservice und die Abrechnung. Sie sorgen also für Ihre nahtlose Stromversorgung.
Außerdem koordinieren die Bürgerwerke die Weiterentwicklung des Energy-Sharing-Angebots, indem sie das Feedback der Pilotkund:innen und der beteiligten Bürger-Energiegenossenschaften aufnehmen.
Wenn unsere Anlage gerade nicht genug Strom für alle Verbraucher:innen innerhalb unserer Energy-Sharing-Community erzeugt, sorgen die Bürgerwerke für den sogenannten Reststrom. Dabei handelt es sich selbstverständlich auch vollständig um Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen. Ihre nahtlose Versorgung mit 100 % Ökostrom ist also jederzeit gewährleistet – ganz bequem mit nur einem Vertrag.
Zur Einführung des Energy-Sharing-Angebots konzentrieren sich die Bürgerwerke auf Strom aus Erneuerbare-Energien-Anlagen ihrer Mitgliedsgenossenschaften. Zukünftig ist geplant, dass auch Gewerbeanlagen und private Anlagen ihren selbst erzeugten Strom teilen können.
Wir können noch keine belastbare Aussage darüber treffen, zu welchem Zeitpunkt ein Einbinden kleinerer Anlagen möglich sein wird. Sobald wir auch Anlagen von Gewerbebetrieben und Privatpersonen aufnehmen, informieren wir über den Energy-Sharing-Verteiler.




